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Dia-Präsentation von Solvay Pharma aus dem Jahr 2003
Omega-3-Fettsäuren in der Sekundärprävention (21 Abbildungen)

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Homepage: www.omacor.at



Abbildung
 
FÜR ÖSTERREICH: Weitere Informationen: Solvay Pharma GesmbH, Donaustraße 106, 3400 Klosterneuburg, Tel.: 02243/25 620-0
Abbildung 0


 
 
Omega-3-Fettsäuren und kardiovaskuläre Ereignisse bei Eskimos auf Grönland
Abbildung 1: Die Diagnosedaten des Krankenhauses von Upernavik im Nordwesten Grönlands wurden auf die Inzidenz verschiedener chronischer Erkrankungen bei Eskimos im Zeitraum von 1950 – 1974 untersucht. Die Ergebnisse wurden mit der in einer mitteleuropäischen Population zu erwartenden Häufigkeit der entsprechenden Erkrankungen verglichen. Die Inzidenz von Myokardinfarkten war extrem niedrig. Diese Beobachtung wurde bereits damals mit der hohen Aufnahmerate von Omega-3-Fettsäuren aus der Nahrung bei den Eskimos in Verbindung gebracht. Kromann N, Green A: Epidemiological studies in the Upernavik District, Greenland – Incidence of some chronic diseases 1950 – 1974. Acta Med Scand 1980; 208: 401 - 406


Keywords: EskimoGrönlandkardiovaskuläres EreignisOmacorOmega-3-FettsäureSolvay Pharma GesmbH
 
 
Omega-3-Fettsäuren in der Nahrung von Eskimos auf Grönland
Abbildung 2: Die vergleichende Analyse der Nahrungsfette bei traditionell lebenden Eskimos und Dänen auf dem Festland zeigte, dass das Verhältnis der ungesättigten zu gesättigten Fettsäuren (P/S-Ratio) in der Nahrung bei ersteren 0,84, bei letzteren 0,24 betrug. Zudem waren deutliche Unterschiede in der Art der aufgenommenen mehrfach ungesättigten Fettsäuren festzustellen. Die Nahrung der Eskimos enthielt mehr als fünfmal so viel EPA und DHA als die der Dänen, bei denen Linolsäure den überwiegenden Anteil der mehrfach ungesättigten Fettsäuren stellte. Bang H O, Dyerberg J, Sinclair H M: The composition of the Eskimo food in north western Greenland. Am J Clin Nutr 1980; 33: 2657 - 2661   Bang H O, Dyerberg J, Hjørne N: The composition of food consumed by Greenland Eskimos. Acta Med Scand 1976; 200: 69 - 73


Keywords: EskimoGrönlandn-3 PUFANahrungsfettOmacorOmega-3-FettsäureSolvay Pharma GesmbH
 
 
Struktur der mehrfach ungesättigten Fettsäuren
Abbildung 3: Mehrfach ungesättigte Fettsäuren sind durch mindestens zwei Doppelbindungen in ihrer Kohlenwasserstoffkette gekennzeichnet. Ausgehend von der Linolsäure über Linolensäure zu Arachidonsäure (AA), Eicosapentaensäure (EPA) und schließlich Docosahexaensäure (DHA) nehmen Kettenlänge und Anzahl der Doppelbindungen zu. Die Nomenklatur erfolgt entsprechend dem Abstand der ersten Doppelbindung in der Kohlenwasserstoffkette vom letzten C-Atom, das die Omega-Position einnimmt. Die Gruppe der Omega-6-Fettsäuren weist dementsprechend die erste Doppelbindung am sechsten Kohlenstoffatom auf, bei den Omega-3-Fettsäuren findet sich die Doppelbindung bereits am dritten Kohlenstoffatom.


Keywords: AAArachidonsäureDHADokosahexaensäureEikosapentaensäureEPALinolsäuren-3 PUFAOmacorOmega-3-FettsäureOmega-6-FettsäureSolvay Pharma GesmbH
 
 
Mehrfach ungesättigte Fettsäuren: Synthese
Abbildung 4: Pflanzen sind zur Synthese aller mehrfach ungesättigten Fettsäuren befähigt, der Mensch hingegen benötigt zumindest Linol- und Alpha-Linolensäuren aus der Nahrung, die daher für ihn essentiell sind. Aus diesen Fettsäuren kann er zwar Arachidonsäure (AA), Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA) synthetisieren, aber nur in geringen Mengen. Daher beeinflusst die Aufnahme von AA, EPA und DHA mit der Nahrung den Gehalt dieser Fettsäuren in den Plasmamembranen auch dann, wenn keine Mangelernährung vorliegt. Hauptquellen für die drei erstgenannten Fettsäuren sind Landpflanzen, insbesondere deren Keimlinge, während EPA und DHA in großen Mengen vor allem in Meeresfischen zu finden ist. Deren Gehalt am Omega-3-Fettsäuren variiert allerdings stark.


Keywords: AAArachidonsäureDHADokosahexaensäureEikosapentaensäureEPAOmacorOmega-3-FettsäureOmega-6-FettsäureSolvay Pharma GesmbH
 
 
Omega-3-Fettsäuren: Ernährungsstudien
Abbildung 5: Eine Zusammenstellung von Kohorten- und Fall-Kontroll-Studien zum Einfluss von Kostformen, die reich an Omega-3-Fettsäuren sind, auf die allgemeine und kardiale Mortalität, zeigt erstaunlich gleichlautende Daten. Während die Inzidenz nichttödlicher KHK-bedingter Ereignisse nicht gesenkt wurde, konnten die Endpunkte tödlicher Myokardinfarkt und Plötzlicher Herztod übereinstimmend signifikant reduziert werden. Hahn A, Ströhle A, Schmitt B et al: Wirkstoffe funktioneller Lebensmittel in der Prävention der Arteriosklerose – Teil 1: Physiologische Grundlagen der Wirkung von Omega-3-Fettsäuren. Ernährungs-Umschau 2002; 49: 172 - 177   Albert C M, Campos H, Stampfer M J et al.: Blood levels of long chain n-3-fatty acids and the risk of sudden death. NEJM 2002; 346: 1113 - 1118


Keywords: ErnährungsstudieMortalitätOmacorOmega-3-FettsäureSolvay Pharma GesmbH
 
 
Diet And Reinfarction Trial (DART)
Abbildung 6: Im Rahmen von DART wurden 2033 Männer nach Myokardinfarkt randomisiert einer der folgenden Gruppen zugeteilt: 1) Fettreduktion auf < 30% der Energiezufuhr, Verhältnis ungesättigter zu gesättigten Fetten = 1 2) Mindestens 2mal pro Woche fetten Fisch essen 3) Zufuhr von Ballaststoffen aus Cerealien > 18 g pro Tag 4) Fettreduktion und Fisch 5) Fettreduktion und Ballaststoffe 6) Fisch und Ballaststoffe 7) Fettreduktion, Fisch und Ballaststoffe 8) Kontrolle Als medikamentöse Therapie erhielten ca. 30 % der Probanden Betablocker, weitere 30 % andere Antihypertensiva und etwa 10 % Thrombozytenaggregationshemmer. Bei Studienende nach 2 Jahren erhielten 22 % der Teilnehmer aus den Fisch-Gruppen Fischölkapseln. Eine signifikante Reduktion der Gesamtmortalität wurde nur bei Personen beobachtet, die regelmäßig fetten Fisch oder Fischöl zu sich nahmen. Burr M L, Fehily A M, Gilbert J F: Effects of changes in fat, fish and fibre on death and myocardial infarction: Diet And Reinfarction Trial (DART). Lancet 1989; 757 - 761


Keywords: DART-StudieErnährungMortalitätOmacorOmega-3-FettsäureSolvay Pharma GesmbH
 
 
Physicians' Health Study – Plötzlicher Herztod
Abbildung 7: Im Rahmen der Physicians‘ Health Study wurden die Plasmaspiegel von Omega-3-Fettsäuren bei Probanden, die an Plötzlichem Herztod als Erstmanifestation einer KHK verstorben waren, mit denen von Studienteilnehmern ohne kardiovaskuläre Erkrankung verglichen. Als Plötzlicher Herztod wurden nur Fälle mit eindeutigen Symptomen einer Arrhythmie oder dem Nachweis durch Autopsie berücksichtigt. Die Ergebnisse der multivariaten Analyse belegen eine hochsignifikante Reduktion des Risikos für den Plötzlichen Herztod mit zunehmenden Plasmaspiegeln für Eicosapentaensäure (EPA), Docosahexaensäure (DHA) und Docosapentaensäure. Die statistische Analyse wurde adjustiert für die Behandlung mit Aspirin oder Betacarotin, BMI, Diabetes, Hypertonie, Hypercholesterinämie, Alkoholkonsum, körperliche Aktivität und frühen Myokardinfarkt der Eltern. Albert C M, Campos H, Stampfer M J et al.: Blood levels of long chain n-3-fatty acids and the risk of sudden death. NEJM 2002; 346: 1113 - 1118


Keywords: DiagrammOmacorOmega-3-FettsäurePhysicians Health Studyplötzlicher HerztodSolvay Pharma GesmbH
 
 
GISSI-P – Reduktion des Plötzlichen Herztodes
Abbildung 8: Die Senkung der Herztod-Rate wurde im Laufe des vierten Monats signifikant. Die Reduktion des Plötzlichen Herztodes war für 59 % der gesamten Mortalitätsreduktion verantwortlich. Marchioli R, Barzi F, Bomba E et al: Early protection against sudden death by n-3-polyunsaturated fatty acids after myocardial infarction – Time-course analysis of the results of the Gruppo Italiano per lo Studio della Sopravvivenza nell’Infarto Miocardico (GISSI)-Prevenzione. Circulation 2002; 105: 1897 - 1903


Keywords: DiagrammGISSI-P-StudieOmacorOmega-3-Fettsäureplötzlicher HerztodSolvay Pharma GesmbH
 
 
GISSI-P – die wichtigsten Ergebnisse
Abbildung 9: In GISSI-P konnte nachgewiesen werden, dass hochkonzentrierte Omega-3-Fettsäuren (84 % EPA/DHA) bei Patienten nach Myokardinfarkt und optimaler medikamentöser Sekundärprävention (ACE-Hemmer, Betablocker, Thrombozytenaggregationshemmer, Statine) eine signifikante zusätzliche Mortalitätsreduktion bewirken. Die Subgruppenanalyse zeigt, dass die ausgeprägteste Reduktion bei der Prävention des Plötzlichen Herztodes erzielt werden konnte. GISSI-Prevenzione Investigators: Dietary supplementation with n-3-polyunsaturated fatty acids and vitamin E after myocardial infarction: Results of the GISSI-Prevenzione trial. Lancet 1999; 354: 447 - 455


Keywords: GesamtmortalitätGISSI-P-Studiekardiovaskuläre MortalitätOmacorOmega-3-Fettsäureplötzlicher HerztodSolvay Pharma GesmbH
 
 
Plötzlicher Herztod – Sekundärprävention - Einfluss verschiedener Therapeutika auf Gesamtmortalität und Plötzlichen Herztod bei Post-MI-Patienten
Abbildung 10: Die Senkung der Gesamtmortalität nach Myokardinfarkt durch Omega-3-Fettsäuren ist der durch Betablocker, ACE-Hemmer, Statine oder ASS mindestens vergleichbar. Dabei ist allerdings zu berücksichtigen, dass der primäre Endpunkt der GISSI-P-Studie neben Gesamtmortalität auch nicht-tödlichen Myokardinfarkt und nicht-tödlichen Schlaganfall umfasste.   Die Reduktion des Plötzlichen Herztodes in der Sekundäranalyse wurde nur für ACE-Hemmer, Aldosteron-Rezeptorantagonisten und Omega-3-Fettsäuren untersucht. Ausschließlich letztere zeigten im Vergleich zur Senkung der Gesamtmortalität eine deutlich stärkere Risikoreduktion für den Plötzlichen Herztod. Priori S G, Aliot E, Blomstrom-Lundqvist C et al.: Task Force Report – Task force on sudden cardiac death of the European Society of Cardiology. Europ Heart J 2001; 22: 1374-1450  


Keywords: DiagrammMyokardinfarktOmacorOmega-3-Fettsäureplötzlicher HerztodSekundärpräventionSolvay Pharma GesmbH
 
 
Inzidenz von Nebenwirkungen durch Omega-3-Fettsäuren – Statement der AHA
Abbildung 11: Die Zufuhr von Omega-3-Fettsäuren wird bis zu einer Konzentration von 3 g/Tag von der Federal Drug Administration (FDA) als sicher angesehen (GRAS, Generally Recognized As Save). Daher bestehen auch von Seiten der American Heart Association (AHA) keine Sicherheitsbedenken bei diesen Zufuhrmengen. Die häufigsten Nebenwirkungen der Omega-3-Fettsäuren bei höheren Zufuhrmengen sind ein fischartiger Nachgeschmack, gastrointestinale Störungen und Übelkeit. In der GISSI-P-Studie wurden unter Omega-3-Fettsäuren (1g) zusätzlich zur Standardtherapie nach Myokardinfarkt als häufigste Nebenwirkungen gastrointestinale Beschwerden (4,9 %) und Übelkeit (1,4 %) beobachtet. Der Spiegel des LDL-Cholesterins stieg zu Studienbeginn an, um nach einiger Zeit wieder auf das Ausgangsniveau zurückzukehren.Vermehrte klinische Blutungen und eine Verschlechterung der Blutzuckerwerte liessen sich nicht feststellen.   Während das hochkonzentrierte Omega-3-Fettsäuren-Präparat Omacor(R) weitestgehend verunreinigungsfrei ist, weist die AHA darauf hin, dass Präparate (Fischöle) mit nicht klar definierter Zusammensetzung durchaus erhöhte Konzentrationen organometallischer Verunreinigungen, insbesondere Methylquecksilber-Verbindungen, enthalten können.   Kris-Etherton P M, Harris W S, Appel L J: Fish consumption, fish oil, omega-3-fatty acids and cardiovascular disease. Circulation 2002; 106: 2747 - 2757 GISSI-P Investigators: Dietary supplementation with n-3-fatty acids and vitamin E after myocardial infarction: results of the GISSI-Prevenzione trial. Lancet 1999; 354: 447 – 455 Marchioli R, Barzi F, Bomba E et al: Early protection against sudden death by n-3-polyunsaturated fatty acids after myocardial infarction – Time-course analysis of the results of the Gruppo Italiano per lo Studio della Sopravvivenza nell’Infarto Miocardico (GISSI)-Prevenzione. Circulation 2002; 105: 1897 - 1903


Keywords: AHAGISSI-P-StudieOmacorOmega-3-FettsäureSolvay Pharma GesmbH
 
 
Sekundärprävention nach STEMI – Empfehlungen der ESC
Abbildung 12: Die Empfehlungen der Klasse 1 (nachweislich/übereinstimmend als gesundheitsfördernd, sinnvoll und effizient eingestuft) der European Society of Cardiology (ESC) zur Sekundärprävention bei Patienten nach STEMI umfassen, unter Berücksichtigung individueller Gegebenheiten, als Therapeutika ASS, orale Betablocker, ACE-Hemmer, Statine sowie Omega-3-Fettsäuren. Eine optimale Einstellung diabetischer Patienten und eine Blutdrucksenkung bei Hypertonikern ist obligat. Schließlich wird durch eine an der mediterranen Küche orientierte Ernährung und die Einstellung des Rauchens eine optimale Prävention weiterer kardiovaskulärer Ereignisse gewährleistet. van de Werf F, Ardissino D, Betriu A, et al.: Management of acute myocardial infarction in patients presenting with ST-segment-elevation – The task force of the management of acute myocardial infarction of the European Society of Cardiology. Europ Heart J 2003; 24: 28 - 66


Keywords: ESCOmacorOmega-3-FettsäureSekundärpräventionSolvay Pharma GesmbHSTEMI
 
 
Omacor(R) – Neues Wirkprinzip post-MI
Abbildung 13: Die klinischen Daten aus GISSI-P und epidemiologische sowie experimentelle Untersuchungen bestätigen die Annahme, dass Omacor(R) antiarrhythmisch wirkt. Damit deckt es eine therapeutisch bisher unzureichend beeinflussbare Ursache der kardiovaskulären Mortalität ab. Die hochsignifikante Reduktion des Plötzlichen Herztodes nach MI zusätzlich zur Standardmedikation bewirkt eine additive Mortalitätssenkung bei kardiovaskulären Hochrisikopatienten. Neue klinische Daten belegen eine plaquestabilisierende Wirkung von hochkonzentrierten Omega-3-Fettsäuren, die möglicherweise ebenfalls eine Rolle bei der kardioprotektiven Wirkung von Omacor(R) spielen. Thies F, Garry J M C, Yaqoob P et al.: Association of n-3 polyunsaturated fatty acids with stability of atherosclerotic plaques: a randomised controlled trial. Lancet 2003; 361: 477 - 485


Keywords: MyokardinfarktOmacorOmega-3-Fettsäureplötzlicher HerztodSchemaSolvay Pharma GesmbHThrombozytenaggregation
 
 
Arrhythmie-Prävention durch Omega-3-Fettsäuren
Abbildung 14: Das antiarrhrythmische Potential der Omega-3-Fettsäuren lässt sich von der Zellebene bis zur Mortalitätssenkung in Langzeitstudien belegen. So stabilisieren nach der Zugabe von arrhythmisch wirkenden Substanzen in das Kulturmedium von neonatalen Myozyten aus Ratten, die spontan und rhythmisch pulsieren, Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA) signifikant die Pulsfrequenz. In Hunden und Ratten wurde nachgewiesen, dass die Inzidenz von ischämieinduziertem Kammerflimmern durch intravenöse Gabe von EPA und DHA signifikant reduziert wird. In mehreren epidemiologischen Studien wurde eine signifikante positive Korrelation zwischen dem Plasmaspiegel von EPA und DHA und der Herztod-Mortalität aufgezeigt. In GISSI-P, der größten Interventionsstudie mit Omega-3-Fettsäuren, wurde der bei weitem stärkste Effekt auf die Mortalität für die Reduktion des Plötzlichen Herztodes, der in der überwiegenden Zahl der Fälle arrhythmisch bedingt ist, nachgewiesen.   Leaf A: The electrophysiological basis for the antiarrhythmic actions of polyunsaturated fatty acids. Eur Heart J 2001; 3(Suppl D): D98-D105   Albert C M, Campos H, Stampfer M J et al.: Blood levels of long-chain n-3-fatty acids and the risk of sudden death. NEJM 2002; 346: 1113 – 1118   GISSI-Prevenzione Investigators: Dietary supplementation with n-3-polyunsaturated fatty acids and vitamin E after myocardial infarction: Results of the GISSI-Prevenzione trial. Lancet 1999; 354: 447 - 455


Keywords: ArrhythmiepräventionGISSI-P-StudieOmacorOmega-3-FettsäureSolvay Pharma GesmbH
 
 
Omega-3-Fettsäuren wirken rhythmus-stabilisierend in Kardiomyozyten
Abbildung 15: Omega-3-Fettsäuren konnten in Experimenten an isolierten Kardiomyozyten nachweislich deren Stimulationsfähigkeit durch elektrische Reizung reduzieren und so die Arrhythmieneigung senken. Die Abbildung zeigt die kontinuierliche Aufzeichnung der Kontraktionsfrequenz eines Kardiomyozyten, der in Kulturmedium im Zellverbund untersucht wurde. Ein externes elektrisches Feld von 15 V verdoppelte die Kontraktionsfrequenz. Nach Zugabe von Eicosapentaensäure (EPA) verlangsamte sich die Frequenz geringfügig und stieg erst bei einer elektrischen Stimulation von mindestens 25 V an. Allerdings wurde dann nur eine Reaktion auf jeden zweiten elektrischen Reiz gemessen, ein Zeichen dafür, dass sich die Refraktärzeit der Zelle verlängert hatte. Wurde EPA durch Zugabe von lipidfreiem Serumalbumin ausgewaschen, erreichte der Kardiomyozyt rasch wieder seine ursprüngliche Stimulationsfähigkeit. Vergleichbare Beobachtungen wurden bei Kardiomyozyten gemacht, die aufgrund von Kalziumionen oder Ouabain (g-Strophantin) im Kulturmedium fibrillierten. Die Zugabe von EPA stabilisierte auch hier die ursprüngliche Kontraktionsfrequenz. Leaf A: The electrophysiological basis for the antiarrhythmic actions of polyunsaturated fatty acids. Eur Heart J 2001; 3(Suppl D): D98-D105


Keywords: KardiomyozytenOmacorOmega-3-FettsäureRhythmustabilisationSolvay Pharma GesmbH
 
 
Omega-3-Fettsäuren reduzieren ventrikuläre Extrasystolen
Abbildung 16: Bei 68 Patienten mit ventrikulären Extrasystolen (VES) wurde in einer doppelblinden, placebokontrollierten Studie eine grenzwertige Reduktion der mittleren VES beobachtet. Der Anteil von Patienten mit einer Reduktion der VES um über 70 % (präspezifizierter Endpunkt) lag mit 44 % in der Verumgruppe signifikant höher (p < 0,01) als in der Placebogruppe (-15 %), die Sonnenblumenkernöl erhielt. Sellmayer A, Witzgall H, Lorenz R L et al.: Effects of dietary fish oil on ventricular premature complexes. Am J Cardiol 1995; 974 - 977


Keywords: DiagrammOmacorOmega-3-FettsäureSolvay Pharma GesmbHventrikuläre ExtrasystoleVES
 
 
EPA / DHA wirkt plaquestabilisierend (I)
Abbildung 17: Die Gefahr kardiovaskulärer Ereignisse bei Atherosklerose ist in erheblichem Maße davon abhängig, wie ausgeprägt die Rupturneigung der atherosklerotischen Plaques ist. Hierfür spielt einerseits die strukturelle Stabilität der Plaquekappe, andererseits die Intensität inflammatorischer Prozesse innerhalb der Plaque eine Rolle. Thies et al. untersuchten in einer doppelblinden, randomisierten Studie bei 188 Patienten vor Endarteriektomie der Carotis die Auswirkungen einer Mischung aus Palm- und Sojaöl (Kontrolle), Sonnenblumenöl und eines Fischöl-Präparates (etwa 1,4 g EPA und DHA/Tag) auf die Plaquemorphologie und immunohistochemische Parameter. Der Median der Behandlungsdauer betrug 42 Tage. Biochemische und immunohistologische Untersuchungen wurden nach der Carotis-OP vorgenommen. Dabei zeigte sich, dass in der Gruppe, die Omega-3-Fettsäuren erhalten hatte, der Gehalt an Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA) in den Plaques signifikant höher lag als in den beiden anderen Gruppen. Gleichzeitig war für die Inkorporation von EPA eine lineare Beziehung zwischen Expositionsdauer und Substanzspiegel in den Plaques festzustellen; dies spricht dafür, dass der Gehalt an Omega-3-Fettsäuren in den Plaques in der Studie noch nicht die Sättigungsgrenze erreicht hatte. Bereits nach einer durchschnittlichen Behandlungsdauer von weniger als anderthalb Monaten war eine signifikante Reduktion des Anteils von Plaques mit dünner Fibrosekappe in der EPA/DHA-Gruppe im Vergleich zu der Sonnenblumenöl-Gruppe zu beobachten (15,1 % vs. 29,6 %, p = 0,0298). Zudem war der Anteil der Plaques, die die höchste Konzentration von Makrophagen enthielten, in der EPA/DHA-Gruppe mit 61,9 % signifikant niedriger als in der Sonnenblumenöl-Gruppe (80,6 %, p = 0,0372). Die Studie zeigt, dass Plaques dynamische Strukturen sind und rasch auf eine veränderte Fettsäurenzufuhr reagieren. Die plaquestabilisierende und antiinflammatorische Wirkung der Omega-3-Fettsäuren stellt möglicherweise einen der Mechanismen dar, die zu ihrer kardioprotektiven Wirkung beitragen.   Thies F, Garry J M C, Yaqoob P et al.: Association of n-3-polyunsaturated fatty acids with stability of artherosclerotic plaques: A randomized controlled trial. Lancet 2003; 361: 477-485


Keywords: DHADokosahexaensäureEikosapentaensäureEndothelEPAOmacorOmega-3-FettsäurePlaqueSolvay Pharma GesmbHStudie
 
 
EPA / DHA wirkt plaquestabilisierend (II)
Abbildung 18: Die Gefahr kardiovaskulärer Ereignisse bei Atherosklerose ist in erheblichem Maße davon abhängig, wie ausgeprägt die Rupturneigung der atherosklerotischen Plaques ist. Hierfür spielt einerseits die strukturelle Stabilität der Plaquekappe, andererseits die Intensität inflammatorischer Prozesse innerhalb der Plaque eine Rolle. Thies et al. untersuchten in einer doppelblinden, randomisierten Studie bei 188 Patienten vor Endarteriektomie der Carotis die Auswirkungen einer Mischung aus Palm- und Sojaöl (Kontrolle), Sonnenblumenöl und eines Fischöl-Präparates (etwa 1,4 g EPA und DHA/Tag) auf die Plaquemorphologie und immunohistochemische Parameter. Der Median der Behandlungsdauer betrug 42 Tage. Biochemische und immunohistologische Untersuchungen wurden nach der Carotis-OP vorgenommen. Dabei zeigte sich, dass in der Gruppe, die Omega-3-Fettsäuren erhalten hatte, der Gehalt an Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA) in den Plaques signifikant höher lag als in den beiden anderen Gruppen. Gleichzeitig war für die Inkorporation von EPA eine lineare Beziehung zwischen Expositionsdauer und Substanzspiegel in den Plaques festzustellen; dies spricht dafür, dass der Gehalt an Omega-3-Fettsäuren in den Plaques in der Studie noch nicht die Sättigungsgrenze erreicht hatte. Bereits nach einer durchschnittlichen Behandlungsdauer von weniger als anderthalb Monaten war eine signifikante Reduktion des Anteils von Plaques mit dünner Fibrosekappe in der EPA/DHA-Gruppe im Vergleich zu der Sonnenblumenöl-Gruppe zu beobachten (15,1 % vs. 29,6 %, p = 0,0298). Zudem war der Anteil der Plaques, die die höchste Konzentration von Makrophagen enthielten, in der EPA/DHA-Gruppe mit 61,9 % signifikant niedriger als in der Sonnenblumenöl-Gruppe (80,6 %, p = 0,0372). Die Studie zeigt, dass Plaques dynamische Strukturen sind und rasch auf eine veränderte Fettsäurenzufuhr reagieren. Die plaquestabilisierende und antiinflammatorische Wirkung der Omega-3-Fettsäuren stellt möglicherweise einen der Mechanismen dar, die zu ihrer kardioprotektiven Wirkung beitragen. Thies F, Garry J M C, Yaqoob P et al.: Association of n-3-polyunsaturated fatty acids with stability of artherosclerotic plaques: A randomized controlled trial. Lancet 2003; 361: 477-485


Keywords: DHADokosahexaensäureEikosapentaensäureEPAOmacorOmega-3-FettsäurePlaqueSolvay Pharma GesmbH
 
 
Schwermetalle und Chemikalien in Fischen und Omega-3-Fettsäure-Präparaten
Abbildung 19: Organische Schwermetall-Verbindungen und Rückstände z. B. aus Pestiziden sind fettlösliche Substanzen, die sich in Fett und Muskelgewebe von Fischen anreichern, insbesondere solchen, die am Ende der Nahrungsketten stehen. Daher empfehlen die amerikanischen Gesundheitsbehörden Schwangeren, Stillenden und Kindern, keine Mahlzeiten zu verzehren, die aus großen prädatorischen Fischarten zubereitet wurden. Die American Heart Association (AHA) weist darauf hin, dass nur Omega-3-Fettsäuren-Präparate definierter Zusammensetzung, bei deren Herstellung adäquate Reinigungsschritte durchgeführt wurden, für den Einsatz in der kardiovaskulären Prävention geeignet sind. Bei der Produktion von Omacor(R) ist durch umfangreiche Reinigungsprozesse gewährleistet, dass der Gehalt potentiell gesundheitsgefährdender Substanzen wie PCBs, Schwermetalle oder Dioxin minimal ist. So liegt der Gehalt von Quecksilber bei < 0,2 µg pro Kapsel. Prädatorische Fischarten wie Hai, Schwertfisch, Thunfisch oder Forelle enthalten 10 bis 100 µg Quecksilber pro 100 Gramm Körpergewicht. Guallar E, Sanz-Gallardo I, van‘t Veer P et al.: Mercury, fish oils and the risk of myocardial infarction. NEJM 2002; 347: 1747 - 1754   Kris-Etherton P M, Harris W S, Appel L J: Fish consumption, fish oil omega-3-fatty acids and cardiovascular disease. Circulation 2002; 106: 2747 - 2757


Keywords: OmacorOmega-3-FettsäureSolvay Pharma GesmbHVerunreinigung
 
 
Omacor(R) – Produktion
Abbildung 20: Zur Produktion von Omacor(R) wird rohes Fischöl in mehreren aufwendigen Konzentrations- und Reinigungsschritten von fettlöslichen Verunreinigungen befreit, gesättigte und einfach ungesättigte Fettsäuren abgetrennt und schließlich der Gehalt an mehrfach ungesättigten Fettsäuren auf 90 % aufkonzentriert. Davon entfallen 46 % auf Eicosapentaensäure (EPA) und 38 % Docosahexaensäure (DHA); die restlichen 6 % stellen anderen Omega-3-Fettsäuren. Der hohe Reinheitsgrad von Omacor(R) äußert sich auch darin, dass der Gehalt von Quecksilber, das in Meeresfischen akkumuliert, bei < 0,2 µg pro Kapsel liegt. Prädatorische Fischarten wie Hai, Schwertfisch, Tunfisch oder Forelle enthalten 10 bis 100 µg Quecksilber pro 100 Gramm Körpergewicht. Daher empfiehlt die Federal Drug Administration (FDA) für Schwangere, Stillende und Kinder, Fische aus der Gruppe der Haie, Schwertfische, Makreelenartigen und Torpedobarsche in der Ernährung zu meiden. Guallar E, Sanz-Gallardo I, van‘t Veer P et al.: Mercury, fish oils and the risk of myocardial infarction. NEJM 2002; 347: 1747 - 1754 Kris-Etherton P M, Harris W S, Appel L J et al: Fish consumption, fish oil, omega-3-fatty acids, and cardiovascular disease. Circulation 2002; 106: 2747 - 2757


Keywords: FischölOmacorOmega-3-FettsäureSchemaSolvay Pharma GesmbH
 
 
Was ist Omacor(R)?
Abbildung 21: Omacor(R) enthält pro 1000 mg-Kapsel 84 % hochgereinigte, langkettige Omega-3-Fettsäuren als Ethylester mit einem Anteil von 46 % Eicosapentaensäure (EPA) sowie 38 % Docosahexaensäure (DHA). Weitere 6 % des Inhaltes stellen andere Omega-3-Fettsäuren, der Anteil sonstiger Inhaltsstoffe beträgt 10 % (Alpha-Tocopherol, Gelatine, Glycerol, gereinigtes Wasser). Fachinformation Omacor(R), August 2002


Keywords: DHADiagrammDokosahexaensäureEikosapentaensäureEPAOmacorOmega-3-FettsäureSolvay Pharma GesmbH
 
 
 
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